Die neue Firmenzentrale von Leiber in Bramsche-Engter nimmt Gestalt an. Der Bierhefe-Spezialist versammelt im neuen Leiber Campus künftig seine Geschäftsbereiche Lebensmittel, Life Science und Tierernährung, die firmeneigene Forschung und Entwicklung sowie Verwaltung unter einem Dach – in direkter Nachbarschaft zu den bestehenden Produktionsanlagen.

 

Zum offiziellen Spatenstich begrüßten die Geschäftsführer der Leiber GmbH, Bernd Schmidt-Ankum und Gilbert Klausmeyer, Vertreter der Stadt Bramsche.

 

„Wir freuen uns, mit Ihnen diesen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte von Leiber feiern zu können. Die neue Firmenzentrale in Engter wird die Zusammenarbeit bei Leiber weiter beflügeln und damit die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens“, sagte Bernd Schmidt-Ankum. „Zugleich laden wir unsere Geschäftspartner herzlich ein, uns im neuen Leiber Campus zu besuchen. Hier werden künftig die Bierhefe-Spezialitäten, die Leiber herstellt, für Fachleute und Feinschmecker erlebbar sein.“

 

Der Leiber Campus empfängt seine Gäste mit einem lichtdurchfluteten Atrium. Ein Herzstück für den Austausch ist eine Versuchsküche im Erdgeschoss, wo mit Gästen und Geschäftspartnern neue Rezepturen mit den wertvollen Inhaltsstoffen probiert werden können, die Leiber aus Bierhefe gewinnt. Ein Betriebsrestaurant sorgt für die Verpflegung der Beschäftigten und öffnet sich zum Außenbereich mit Terrasse und Gärten. In den oberen beiden Stockwerken finden sich neben Büros auch einladende Bereiche für Gespräche und Besprechungen. Im gesamten Gebäude wird besonderer Wert auf gutes Licht, frische Luft und angenehme Akustik gelegt. Überall werden echte, langlebige Materialien verwendet.

 

„Der neue Leiber Campus bietet ideale Bedingungen für neue Formen der Arbeit, die unsere Innovationskraft stärken und uns als Arbeitgeber noch attraktiver machen sollen“, sagte Leiber Geschäftsführer Gilbert Klausmeyer. „Zugleich ist diese Investition in neue Büros und Labore ein klares Bekenntnis zum Standort Bramsche.“

 

Um den energie-effizienten Betrieb des Gebäudes sicher zu stellen, wurde es nach dem KfW-Standard „Effizienzhaus 40“ geplant. Zudem wird die Wärmeversorgung aus der Abwärme der benachbarten Produktionsanlage von Leiber kommen. Bereits seit 2010 bzw. 2017 betreibt Leiber in Engter seine modernen Trocknungswerke und das Extraktionswerk.

 

Die Fassade des verklinkerten Neubaus soll unter anderem mit Hopfen begrünt werden. Rund um den Campus sollen Stauden und Wildblumen gepflanzt werden. Von der Terrasse vor der Südseite des Gebäudes gelangt man an einen Teich, der sich in das Gelände einfügt. Die weitere Umgebung des Grundstücks wird in einen Landschaftspark übergehen: Standortgerechte Bäume und insektenfreundliche Wildblumen werden hier das bewegte Gelände überziehen. Durch das Grün werden Vorbeifahrende von der Vördener Straße aus immer wieder Durchblicke auf das Gebäude haben. Die Stellplätze für Autos werden von Bäumen gesäumt und beschattet sein.

 

Mit den vorbereitenden Arbeiten für den Leiber Campus wurde im Frühjahr 2022 begonnen. Im Sommer 2023 sollen rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bislang auf drei Standorte verteilt arbeiten, die neue Firmenzentrale beziehen können. Sie wird auf drei Etagen mit insgesamt rund 2.700 Quadratmetern Nutzfläche Platz für die Beschäftigten von Leiber bieten.

 

Über Leiber: 

Leiber veredelt Bierhefe zu innovativen Produkten für Mensch und Tier. Für unsere Kunden forschen wir in eigenen Laboren und entwickeln passgenaue Produktlösungen für gesunde Ernährung, biotechnologische und landwirtschaftliche Anwendungen. Diese Produkte liefern wir zuverlässig in exzellenter Qualität – und praktizieren so schon seit 1954 Upcycling auf Weltmarktniveau.

Mit konkret formulierten Zielen für nachhaltiges Wirtschaften geht Leiber nächste Schritte in Richtung Nachhaltigkeit.

 

Schon der Grundgedanke der Produktion von Leiber ist nachhaltig: Bierhefe zu innovativen Produkten für Mensch und Tier veredeln. Über dieses Upcycling hinaus hat Leiber konkrete Handlungsfelder identifiziert und Ziele festgelegt: für Lieferketten, die CO2-Reduktion, Führungskultur und Gesundheit.

 

„Konkrete Ziele sind wichtig, damit wir die richtigen Schritte in Richtung Nachhaltigkeit gehen und bewerten können“, sagt Dietmar Vahle, Leiter Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeitsmanager bei Leiber. „Damit können wir unsere Entwicklung im Sinne der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen messbar und transparent verbessern.“

 

Um folgende Handlungsfelder und Ziele handelt es sich im Einzelnen:

 

1. Code of Conduct

2021 hat sich Leiber einen Verhaltenskodex (Code of Conduct) gegeben, in dem der Umgang mit Korruption, Zwangs- und Kinderarbeit sowie Grundsätze zur sozialen Verantwortung wie Menschenrechte, Antidiskriminierung und Umweltschutz geregelt sind. Hinzu kommen ein anonymes Meldesystem für Verstöße und auch die Verpflichtung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Geschäftspartner, sich an diesen Verhaltenskodex zu halten.

 

Ziel ist es, dass Leiber bis zum Ende des Jahres 2022 mit 80 Prozent seiner strategisch wichtigen Lieferanten (mit einem Jahresumsatz ab 100.000 Euro) die Vereinbarung trifft, sich verpflichtend an diesen Code of Conduct zu halten. Dies kann durch die Unterzeichnung des Leiber Verhaltenskodexes erfüllt werden oder durch den Nachweis, diese Anforderungen gleichwertig zu erfüllen.

 

2. CO2-Reduktion

2021 hat Leiber seine erste Klimabilanz erstellt und damit die Basis geschaffen, künftige Änderungen transparent nachzuvollziehen. Um den CO2-Ausstoß zu reduzieren werden konkrete Maßnahmen geplant, z. B. der Bau eines Biomassekessels. Darin soll aus unbehandeltem Altholz insbesondere Dampf für die Bierhefe-Trocknung gewonnen werden.

 

Ziel ist es, dass Leiber bis zum Jahr 2030 die Produktion am deutschen Standort Bramsche-Engter klimaneutral stellt. Bis 2024 sollen die CO2-Emissionen durch den Betrieb eines Biomassekessels hier bereits um 50 % reduziert werden.

 

3. Führungskräfte-Entwicklung

2021 hat Leiber Merkmale einer erfolgreichen Führungskultur für den Umgang im Unternehmen definiert. Daraus wurden Kompetenzen von und Anforderungen an Führungskräfte abgeleitet.

 

Ziel ist es, alle Führungskräfte bei Leiber im Laufe des Jahres 2022 hinsichtlich der Merkmale einer erfolgreichen Führungskultur zu schulen.

 

4. Betriebliches Gesundheitsmanagement

Um die Gesundheit und das Wohlergehen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen, wird Leiber im Laufe des Jahres 2022 ein Gesundheitsmanagement einführen. Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements sind u. a. ergonomische Arbeitsplätze, Rückkehrgespräche nach längerer Krankheit, Schutzimpfungen, betriebliche Wiedereingliederungsmaßnahmen (BEM), betriebsärztliche Untersuchungen, Erstattung von Arbeitsplatzbrillen oder Business-Bikes.

 

Ziel ist es, dass im Laufe des Jahres 2022 50 % der Mitarbeiter*innen auf mindestens ein Angebot zur Gesundheitsvorsorge eingehen.

 

Leiber hat im Jahr 2021 entschieden, seine deutschen Produktionsstandorte künftig nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften zertifizieren zu lassen. Damit sollen Ressourcen geschont, Energie effizient eingesetzt sowie die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aspekte ausgeglichen berücksichtigt werden. Der ZNU-Standard fördert und fordert von Unternehmen, ein individuelles, integriertes Managementsystem zum nachhaltigen Wirtschaften zu entwickeln. Den Standard hat das Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke etabliert. Er wird von unabhängigen Auditoren regelmäßig überprüft.

 

Über Leiber: 

Leiber veredelt Bierhefe zu innovativen Produkten für Mensch und Tier. Für unsere Kunden forschen wir in eigenen Laboren und entwickeln passgenaue Produktlösungen für gesunde Ernährung, biotechnologische und landwirtschaftliche Anwendungen. Diese Produkte liefern wir zuverlässig in exzellenter Qualität – und praktizieren so schon seit 1954 Upcycling auf Weltmarktniveau.

Leiber strebt ZNU Standard für 2022 an

 

Nachhaltigkeit ist ein Grundgedanke der Produktion von Leiber: Bierhefe zu innovativen Produkten für Mensch und Tier veredeln. Um dieses Upcycling in die Zukunft fortzuschreiben, hat Leiber entschieden, seine deutschen Produktionsstandorte künftig nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften zertifizieren zu lassen. Damit sollen Ressourcen geschont, Energie effizient eingesetzt sowie die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aspekte ausgeglichen berücksichtigt werden.

 

Der ZNU Standard fördert und fordert von Unternehmen, ein individuelles, integriertes Managementsystem zum nachhaltigen Wirtschaften zu entwickeln. Den Standard hat das Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke etabliert. Er wird von unabhängigen Auditoren regelmäßig überprüft.

 

Der praxisnahe und integrierte Ansatz haben Leiber davon überzeugt, den Standard für die eigene Produktion anzuwenden und eine externe Zertifizierung für 2022 anzugehen. Dafür hat das mittelständische Unternehmen ein eigenes Nachhaltigkeitsteam aufgebaut und als Begleitung auf dem Weg zur Zertifizierung die Fjol GmbH gewonnen.

 

Ein Meilenstein ist bereits erreicht: der erste Corporate Carbon Footprint für 2020. Darin ist als Bestandsaufnahme der aktuelle CO2-Ausstoß des Unternehmens erfasst. Zukünftig werden Veränderungen z.B. durch den Einsatz erneuerbarer Energien für die Produktion auf dieser standardisierten Grundlage gemessen werden können.

 

Darüber hinaus tragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit eigenen Verbesserungsvorschlägen aktiv dazu bei. Dafür hat Leiber ein neues internes Vorschlagswesen aufgebaut. „Die vielen und kenntnisreichen Vorschläge unserer Kolleginnen und Kollegen zeigen, wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit auch intern ist“, sagt Dietmar Vahle, Leiter Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeitsmanager bei Leiber. „Wir freuen uns darauf, die ersten wirklich sehr guten Verbesserungsvorschläge sofort umzusetzen – sowohl für uns selbst, als auch für unsere Kunden und Lieferanten.“

 

Das nächste Ziel ist es, Anfang des Jahres 2022 den ZNU Standard im Rahmen einer externen Zertifizierung zu erlangen. Danach wird es die Aufgabe des Unternehmens bleiben, kontinuierlich weitere Verbesserungen umzusetzen.

 

Über Leiber: 

Leiber veredelt Bierhefe zu innovativen Produkten für Mensch und Tier. Für unsere Kunden forschen wir in eigenen Laboren und entwickeln passgenaue Produktlösungen für gesunde Ernährung, biotechnologische und landwirtschaftliche Anwendungen. Diese Produkte liefern wir zuverlässig in exzellenter Qualität – und praktizieren so schon seit 1954 Upcycling auf Weltmarktniveau.

Aufgefrischtes Logo und neue Website für den Bierhefe-Spezialisten

 

Modern, emotional und offen ­– so sieht das neue Leiber Logo aus. Mit behutsam aufgefrischter Wort-Bild-Marke steht es für die zeitgemäße Positionierung des mittelständischen Bierhefe-Spezialisten: Kontinuität, Innovation und Nachhaltigkeit.

 

Neben dem Logo wurde auch der Internet-Auftritt von Leiber aufgefrischt: Die neue Website www.leibergmbh.de bietet Kunden, Geschäftspartnern und Neugierigen einen leichten Überblick, eine klare Navigation und vertiefte Einblicke über das Unternehmen, Karrierechancen sowie Märkte & Lösungen: Biotechnologie, Lebensmittel, Nutraceuticals, Nutz- und Heimtiere. 

 

Der Relaunch der neuen Website erfolgt parallel zur Messe Food Ingredients Europe Frankfurt, einer internationalen Messe für Lebensmittel Inhaltsstoffe. Sie findet vom 30. November bis 2. Dezember 2021 in Kombination mit der Health Ingredients Messe in Frankfurt am Main statt. Leiber wird hier erstmals mit einem Messestand im neuen Design auftreten und Produktlösungen für Life Science, also aus den Bereichen Biotechnologie, Lebensmittel und Nutraceuticals präsentieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf neuesten Entwicklungen im Bereich Proteinkonzentrate, die innovative Anwendungsmöglichkeiten für aktuelle Ernährungstrends bieten.

 

Broschüren, Verpackungen und sonstige Materialen werden Zug um Zug im neuen Design erscheinen; zunächst werden die Bestände verbraucht, um eine möglichst nachhaltige Nutzung zu gewährleisten.

 

Braugerste steht am Anfang des Grundstoffs Bierhefe, aus dem Leiber für seine Kunden passgenaue Produktlösungen für gesunde Ernährung, biotechnologische und landwirtschaftliche Anwendungen entwickelt. Bislang wurde sie in der Wort-Bild-Marke des Unternehmens abgebildet.

 

Im neuen Logo sprießt ein Keimling, der zugleich für Gerste stehen und auch generell nachwachsende Rohstoffe symbolisieren kann. Denn Nachhaltigkeit steckt schon in der Grundidee des Unternehmens, das Upcycling von Bierhefe aus dem Brauereiprozess schon seit 1954 betreibt. Aktuell legt Leiber einen Fokus auf nachhaltige Prozesse vom Einkauf, über die Produktion und Administration bis hin zur Logistik.

 

Gegenüber dem früheren Logo wurden die Kernelemente bewahrt und moderner interpretiert: Die Raute, die den Keimling umfasst, ist nicht mehr vollflächig orange, sondern mit einem leichten Strich inszeniert, um Transparenz und Offenheit zu signalisieren. Zu diesem Eindruck trägt auch die Lücke im Umriss der Raute bei. Schrift und Farben wurden leicht angepasst, um die Verbindung zum bisherigen Auftritt zu wahren. Insgesamt entstand so eine gelungene Verbindung von Herkunft und Zukunft.

 

 

Über Leiber:

Leiber veredelt Bierhefe zu innovativen Produkten für Mensch und Tier. Für unsere Kunden forschen wir in eigenen Laboren und entwickeln passgenaue Produktlösungen für gesunde Ernährung, biotechnologische und landwirtschaftliche Anwendungen. Diese Produkte liefern wir zuverlässig in exzellenter Qualität – und praktizieren so schon seit 1954 Upcycling auf Weltmarktniveau.

Seit 2003 betreibt Leiber in Krośniewice, Polen, ein Werk, in dem rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedene Hefen in Lebens- und Tierernährungsqualität gewinnen.  Ab April 2022 wird dafür ein neuer Sprühturm zur Verfügung stehen, in dem die flüssige Bierhefe – das Ausgangsprodukt für Produktlösungen – effizient getrocknet werden kann.

 

Dieser neue Sprühturm ist die größte Investition von Leiber in Krośniewice. „Der neue Sprühturm ist ein klares Bekenntnis von Leiber zum Standort Krośniewice. Ich danke allen, die hieran mitgewirkt haben, für ihr Engagement“, sagte Bernd Schmidt-Ankum, Geschäftsführer der Leiber GmbH den Beteiligten anlässlich des Ersten Spatenstichs.

 

Dieser hat bereits in einer feierlichen Zeremonie am 16. September zusammen mit Katarzyna Erdman, der Bürgermeisterin von Krośniewice stattgefunden. Auch der Direktor der polnischen Tochtergesellschaft „Leiber Sp.zo.o.“, Piotr Ostaszewski griff zum Spaten, ebenso wie die aus Bramsche angereisten Geschäftsführer von Leiber, Bernd Schmidt-Ankum und Gilbert Klausmeyer, sowie die Projektverantwortlichen Oliver Beckmann und Johannes Huiras.

 

Mit dieser Investition sollen sowohl die Kapazität des Werks vergrößert als auch die Qualität der Endprodukte verbessert werden. Trotz der aktuellen weltweiten Baumittelknappheit soll der Start der Produktion im April 2022 gehalten werden.

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